Cranio Energy Flow - Lebensgeschichten
(auf Neudeutsch auch "Blog" genannt)

Meine Ausbildungen und Erfahrungen:

  • 1992-2001:  Studium der Pharmazie

  •  2002-2018: Apothekerin in verschiedenen Apotheken
    während dieser Zeit absolvierte Ausbildungen:
    • Mineralstoffberatung nach Dr. Schüssler
    • Nährstoffakademie Basisseminare und einige Spezialseminare
    • Fachberater für Darmgesundheit
    • Kurse Homöopathie hauptsächlich Akuthomöopathie
    • Teilnahme an der staatlich anerkannten
      Coaching- und Mediationsausbildung
      (NLP & NlPt Professional-Practitioner-Kurs), Block 1-7
    • Energieworkshops bei Karin Schindler-Heidinger
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  • 2013-2014: Selbsterfahrungsseminar www.restartlife.at
                            „Meine Innere Freiheit Leben“ Franz Josef Weihs

  • 2014:             Dr. Joe Dispenza Intensive Workshop

  • 2014-2015: Selbsterfahrung Progressive Workshop
                            Dr. Joe Dispenza Rosenheim und Wien

  • 2015:             Berufungsseminar Franz Josef Weihs

  • 2015:             Selbsterfahrung Gewaltfreie Kommunikation (GFK)
                            nach Marshal B. Rosenberg
                            Spezialseminar Glaubenssätze heilsam wandeln
                            Prof.Mag.Helmuth Wiesbauer-Katzlberger

  • 2015-2017: Diplomlehrgang Craniosacrale Körper- und Tiefenarbeit;
                            Lehrgangsleitung Petra Brait

  • 2016:           Basisseminar „Hypnose und Trancearbeit in Theorie und Praxis
                            Seminarleitung Shari D.Kovacs

  • 2016:             Bindegewebstechniken Anatomie 3000 Modul A Knochen
                            Petra Brait

  • 2016:             Cranio und APM

  • 2017:             Access Consciousness - The Bars® Practitioner, Astrid Buk

  • 2017:             Grundkurs Schamanismus Lars Koehne

  • 2017:             Bindegewebsmobilisation Muskel, Petra Brait

  • 2018:             Access Consciousness Facelift

  • 2018:             Cranio im Dialog, Petra Brait

  • 2018:             Bindegewebsmobilisation Organe, Petra Brait

  • 2018:             Lebens- und Sozialberater in Ausbildung

 

 

Wer bin ich ?

Heute kann ich von Herzen lieben und entscheiden wen ich liebe.
„Oh Gott , ER trägt pinkfarbene Crocs!!“
Na und? Das macht doch die Welt höchstens ein bisschen bunter, und wer hat schon zu bestimmen was man trägt?!
Demnächst kauf ich mir auch welche! ;-)
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Das Kleine ICH BIN ICH - von Mira Lobe, das Lieblingsbuch meiner Kindheit
 
Auf der bunten Blumenwiese geht ein buntes Tier spazieren,
wandert zwischen grünen Halmen, wandert unter Schierlingspalmen,
freut sich dass die Vögel singen,
freut sich an den Schmetterlingen,
freut sich dass sich’s freuen kann, aber dann……
 
stört ein Laubfrosch seine Ruh Blumenwiese
und fragt das Tier „wer bist denn du“?
Da steht es und stutzt
und guckt ganz verdutzt
dem Frosch ins Gesicht:
„Das weiss ich nicht“
Der Laubfrosch quakt und fragt „Nanu?
Ein namenloses Tier bist du?
Wer nicht weiss wie er heisst, wer vergisst, wer er ist, der ist dumm!“
Bumm.

 
Damit ist es aus mit dem Frieden, mit dem schönen Leben, das kleine Tier verlässt die Blumenwiese und begibt sich auf die Suche. Viele andere Tiere trifft das kleine Wesen, aber keines kann ihm sagen wer es ist. Es versucht sich mal mit diesem mal mit jenem Tier zu identifizieren: ist es ein Pferd, ein Vogel oder vielleicht ein Fisch? Nirgends passt es dazu, überall ist es ein fremdes Tier.
Die einzige Botschaft, die es bekommt, ist und bleibt: „Wer nicht weiss wie er heisst, wer vergisst, wer er ist, der ist dumm - Bumm.“

 

Vogel

 
Und ist es in unserem Leben nicht ähnlich? Die Kindheit ist erfüllt vom Augenblick, von Freude, wir wandern mit offenen Augen und Herzen durchs Leben, mit Freude an den kleinen Dingen, Freude an den Schmetterlingen. Wer wir sind ist ganz egal, wir SIND, und haben Freude daran.
Doch nach und nach geht das verloren. Wir lernen „wer und wie wir sein sollen“, werden beschäftigt mit „allem was sein muss“, wir verlieren uns, wir wissen eigentlich gar nicht mehr wer wir sind, was wir tun und wozu. In der Schule lernen wir uns anzupassen, und dem Mainstream zu folgen. Und wozu ?
Um zu wissen, oder doch nur, um wieder zu vergessen? Von Interesse wecken und Freude am Lernen keine Spur mehr.
Wir eignen uns Verhaltensweisen an, die uns gar nicht entsprechen - oder doch, wer weiss das schon? Viele Dinge machen wir, weil man „es eben so macht“ - ohne das noch zu hinterfragen, weil auch das Fragen stellen haben wir schon verlernt.
Und wie oft versuchen wir, zu sein wie irgendjemand anderer, jemand, der so zu sein schien, wie wir gerne wären, oder einfach nur um cool zu sein, dazuzugehören (ohne zu bemerken, dass der andere in Wirklichkeit gar nicht so cool ist, sondern auch nur versucht was zu verbergen.)
Wirklich passen tut es sowieso nie, es bleibt ein vages Gefühl von….“da stimmt was nicht“…aber was?
„Ich mache doch alles so, wie es zu sein hat, also was soll nicht stimmen?“ sagt der Verstand und das „falsche“ Gefühl wird verdrängt.
 
Meine Schulzeit verlief jedenfalls so. Anpassen, dazugehören und möglichst niemanden merken lassen, dass ich ein unsicherer Komplexhaufen war.
 
Nach der Schule habe ich mich für das Studium der Pharmazie entschieden, wollte ich das? „Ja schon“, weil das Studium einen Beruf ermöglichte, der damals „sicher“ und familienfreundlich erschien, und noch dazu recht gut bezahlt war.
 
„Und wenn ich dann den Anfang geschafft habe, studiere ich Biologe nebenbei.“ 
Oder doch nicht?
hmmm…. „Wenn ich dann arbeite, aber dann….“
Nach dem Studium entschied ich das Aspirantenjahr zu machen, um erst einmal einen sicheren Beruf zu haben.
Was mir an dem Beruf wirklich Freude machte, war alles abseits der Schulmedizin, alles möglichst „Natur-nahe“.
„Und wenn ich dann genug gespart habe, aber dann lerne ich wirklich etwas was mir mehr Freude macht !!
Hmmm…. oder doch erst wenn ich in Pension bin ??“
 
„Man muss doch zufrieden sein und froh, dass man in diesen Zeiten überhaupt noch einen Job hat!“
Muss man das ?
 
Aus Angst und Nicht-Wissen was ich stattdessen tun könnte, machte ich weiter, und identifizierte mich immer mehr mit dem, was ich tat. Ich hatte ja einen sicheren Job, Gott sei Dank! Und schliesslich gab es ja in der Apotheke genug Möglichkeiten, mich abzulenken, zum Beispiel, sehr viele Naturheilmittel, die mich interessierten, weil sie mit Natur zu tun hatten. Schulmedizin alleine war mir zu wenig, gab es doch so viele andere wirksame Behandlungsmöglichkeiten mit weniger Nebenwirkungen.
 
Nebenbei wollte ich meine persönlichen Probleme lösen, Beziehungen auf die Reihe bekommen, Familien-gründungsfähig werden, mein Selbstwertgefühl verbessern.
 
Aber leider brachten sämtliche Seminare oder Ausbildungen, die ich besuchte keinen Erfolg. Die Männer besserten sich einfach nicht ;-). Doch eigentlich war ja alles in Ordnung, ich hatte ja einen sicheren Job, oder? Und genug Ablenkung mit verschiedenen Hobbys auch, segeln, tauchen, wandern, alles bestens, oder?!
 
Oder doch nicht? Denn…..
 
Die Suche nach dem Sinn ?
Am besten fängst du niemals damit an - aber wenn du einmal damit angefangen hast, solltest du auch bis zum Ende durchhalten“
Es fordert Mut, Einsatz und Durchhaltevermögen!
Zitat : Dan Miller - Die Rückkehr des friedvollen Kriegers

 
Ich war schon lange mittendrin.

 

Sinnsuche

 

Eines Tages begann ich dann plötzlich zu erkennen, und mich zu fragen:
Kann es sein, dass es an MIR liegt? Kann es sein, dass gar nicht die anderen schuld daran sind, dass mein Leben ist wie es ist? Kann es sein dass es an mir ist, meinem Leben Sinn zu geben?
 
Ich erkannte viele meiner Verhaltensmuster, meine Verschlossenheit, meine Vorstellungen, wie was oder wer zu sein hatte, meine Angepasstheit, meine Schauspielerei, Situationen, die immer gleich (katastrophal) abliefen, teilweise wusste ich sogar ungefähr wo die Ursache für mein Verhalten verborgen war, aber konnte ich es ändern? NEIN.
 
Dann kam noch ein Mann hinzu, durch den ich weitere Muster erkannte. So vieles wurde mir bewusst. Verhalten, das ich seit meiner Kindheit nicht geändert hatte.
Ich erkannte meine Sehnsucht nach Anerkennung, danach „gesehen“ zu werden, meine Sehnsucht, einfach so sein zu dürfen, wie ich bin. Aber wer und wie war ich denn? Wer war ich denn ohne meine antrainierten Muster?
Gleichzeitig bekam ich dauernd zu hören: Nimm dich nicht so wichtig, hör auf in Selbstmitleid zu versinken. Ja und WIE? Die Verzweiflung stieg,
meine Rolle in der Apothekenwelt wurde immer durchscheinender, meine antrainierten Verhaltensweisen funktionierten immer weniger.
 
Eine Frage war nun mein ständiger Begleiter:
 
„Stimmt es, dass ich gar nichts bin? Alle sagen, ich bin keiner, nur ein kleiner irgendeiner...Ob es mich etwa gar nicht gibt?“
Und das kleine bunte Tier, das sich nicht mehr helfen kann, fängt beinah zu weinen an.“

 
Nicht nur beinahe fing ich zu weinen an, zeitweise war die Verzweiflung so gross, dass ich nicht mehr weiter wollte.
Die Frage nach dem Sinn beschäftigte mich nun tagtäglich.
Ich fühlte mich wie der verkehrteste Mensch überhaupt auf dieser Welt.
 
„Aber dann….“
 
stiess ich auf ein Seminar „Meine innere Freiheit leben“ von und mit Franz Josef Weihs. Endlich lernte ich Methoden, mit denen ich mir, erst mit Anleitung und später dann selbst, helfen konnte.
Sie waren mein Rettungsanker, eine Möglichkeit meine Probleme zu bearbeiten, mich innerlich zu stabilisieren, und meine Sichtweisen und Empfindungen zu verändern.
 
Nach und nach konnte ich Verhaltensweisen ablegen, die in meinem Leben sehr hinderlich waren:
Gefühle wie - ich kann das nicht, ich bin unfähig!
Überzeugungen - wie ich kann „dieses“ nicht, ich kann „jenes“ nicht, ich kann nicht vor anderen Leuten sprechen, ich darf keine Meinung haben, ich muss gehorchen, ich muss immer machen was die anderen wollen und darf nie das tun was ich will! All das konnte ich erkennen und immer mehr loslassen. Ich hörte nach und nach auf Rollen zu spielen, begann mich immer mehr zu zeigen wie ich wirklich war.
 
Und so begann sich langsam alles zu bessern. Manches liess sich schnell lösen, manches dauerte ein bisschen länger zum Beispiel „die passende Lösung“ für meinen „sicheren“ Job. Leider kam sie anders als erhofft.
Nachdem ich den Mut nicht rechtzeitig aufgebracht hatte zu kündigen, beschloss meine Schulter mir den Dienst zu verweigern.
Ich kanns ihr nicht verübeln, 1000 mal die gleiche Bewegung am Tag . . . jeden Tag das Gleiche tun, ohne dabei Freude zu empfinden.
 
Nachdem ich vor lauter Pflichtbewusstsein viel zu lange gewartet hatte, musste ich mich krank schreiben lassen mit der Diagnose „frozen shoulder“ und …. weg war die geglaubte Sicherheit. Nach 3 Monaten wurde ich gekündigt.
Kein Job, krank, nicht wissen, ob ich den Job jemals wieder ausüben konnte, denn wer will schon Angestellte mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit?!
Unser sicheres Sozialsystem hat Gott sei Dank erst mal geholfen, wobei es ziemlich mühsam war, sich zwischen Vorwürfen und Rechtfertigungen zu bewegen. Dass ich jahrelang Beiträge gezahlt hatte, zählte scheinbar nicht, als Produktionsfaktor war ich nicht mehr brauchbar. Das Ziel: schnell wieder raus auf den Sklavenmarkt ähm…Arbeitsmarkt und wie es mir dabei ging war egal. So kam es mir vor.
 
Wieder brach alles über mich herein kein Job, keinen Mann, keine Kinder, kein Rückhalt, zumindest in den Augen der Gesellschaft ein totaler Versager.
„DUMM - BUMM“!
 
Aber ich hatte etwas sehr wertvolles gelernt:
+ hinschauen, statt ohnmächtig zuschauen,
+ mich den Tatsachen stellen, statt davonlaufen und mich ablenken!
+ nicht jammern, sondern Lösungen finden!

Ich hatte gelernt die Verantwortung für die Geschehnisse in meinem Leben zu übernehmen.
Immerhin konnte ich jetzt schon zulassen, dass mir ein Mann zur Seite stand, und mich mit ganzer Kraft unterstützte. Wie hätte ich sonst wohl die Mottenplage aus meiner Wohnung beseitigt, unfähig mich wirklich bewegen zu können. Und das war nur eines von vielen Problemchen.
Aber war er mein Freund? NEIN!! Nur das nicht, Hilfe . . . tausend fadenscheinige Gründe warum das nicht funktionieren konnte! "Er ist ja gar nicht sportlich und entspricht so gar nicht meinen Vorstellungen" (waren das wirklich meine Vorstellungen?? Meine Werte ?) Ich verleugnete alles was ich im Herzen bereits fühlte.
 
Kaum war die Schulter wieder halbwegs ok, machte ich schon wieder weiter mit Alt-Gewohntem, weil:  ich musste ja wieder arbeiten, sonst bekam ich doch keine Pensionsjahre zusammen! Und ich wollte doch Sicherheit wenn ich alt bin!
Wenigstens schaffte ich schon, die Stunden so weit zu reduzieren, dass ich eine Craniosacral-Ausbildung machen konnte, und auch schon fleissig „übte“. Eine Methode, die mich faszinierte und wirklich Spass machte!!
 
Der Verstand verweigert oft Veränderung, aber die Seele gibt nicht auf und so stand ich schon bald vor der nächsten Herausforderung:
Diagnose: Morbus Basedow und Hashimoto, eines allein war wohl nicht genug.
 
Gott sei Dank hatte ich mittlerweile gelernt, die Verantwortung für mich selbst zu übernehmen. Ich liess mich nicht mehr mit dieser Diagnose abstempeln und auf die „Krankenbank“ schieben. Schritt für Schritt eignete ich mir alles an, was mir bei der Genesung helfen konnte.
„Medikamente nehmen und dann operieren“ war für mich keine befriedigende Lösung mehr, noch dazu machten mich die Medikamente mit der Dauer der Einnahme mehr krank als gesund.
Ich arbeitete auf allen Ebenen: Ernährung umstellen, Meditation um innere Ruhe zu bekommen, Naturheilmittel, die die Schilddrüse unterstützten, ich lernte mich abzugrenzen zu den Gefühlen anderer und zu dem, was andere für mich als gut befanden, lernte meinen eigenen Weg zu gehen, egal was die anderen sagten, Freude zu empfinden beim Tun und beim Nichts-tun, herauszufinden, was ich wirklich will, und den Mut aufzubringen, das dann auch zu tun.
 
Ich suchte immer wieder Hilfe bei anderen, meistens aber erfuhr ich nichts mehr Neues.
 
Nach und nach vertraute ich mir immer mehr und konnte mir mehr und mehr selbst helfen. Und ungefähr ein Jahr nach der ersten Diagnose kamen die beruhigenden Worte eines Arztes: „Man sieht schon noch, dass da was an der Schilddrüse war, aber von Entzündung kann man nicht mehr sprechen“. Und auch sämtliche Antikörper hatten sich auf einen ganz niedrigen Wert reduziert. JUHU!
 
Und gemeinsam mit dem Mann, der mich so tatkräftig unterstützt hatte, erfüllte ich mir den grossen Traum, 3 Monate in Island zu verbringen. Alles ist möglich wenn man wirklich will :-). Und wir wollten!

 

Ruderboot

 
 
Während meiner Suche habe ich einiges kennengelernt.
Was hatte ich nicht alles ausprobiert, um „ins Leben zu finden“ und endlich glücklich zu werden.
Die Probleme die ich dabei hatte waren:
Einige Methoden waren gut, um eigene Muster und Verhaltensweisen zu erkennen und zu analysieren. Angeblich sollte sich dadurch schon einiges verändern und lösen. Nicht bei mir, Erkennen war recht gut und schön und hatte dazu geführt, dass ich immer mehr an mir und dem was ich tat zweifelte. Wenn ich erkenne was ich tue, aber nicht weiss, wie ich es ändern kann, dann hilft es mir nun mal nicht. Mich hätte es fast in den Ruin getrieben, weil ich dachte, ich mache alles falsch und bin komplett verkehrt.
 
Andere Methoden wären gut gewesen, hätte ich schon spüren können. Im Kopf zu arbeiten, zu verstehen, oft ist es auch nur ein Versuch zu verstehen, bringt gar nichts.
Letztendlich kam ich immer wieder auf die Methoden aus dem Seminar „Meine Innere Freiheit leben“ zurück.
Heute sehe ich das Seminar als „Volksschule", ohne Volksschule keine weiterbildende Schule. Ohne Grundlagen - kein Weiterkommen. Es ist so, als hätte ich die Grundlagen für das Leben hier gelernt, ohne die alles weitere nicht funktionieren konnte.
 
Ich habe dort gelernt, zu fühlen, nicht mehr im Kopf zu arbeiten, sondern zu spüren, was für mich Gültigkeit hat. Das war anfangs zwar sehr verwirrend,doch die Sicherheit, dass Franz auch zwischen den Modulen jeden unterstützt, war eine grosse Hilfe. Wann immer Probleme auftauchten, konnte ich mit seiner Hilfe rechnen und ziemlich schnell zu einer Lösung kommen. Langsam traute ich mich auch immer mehr in eine ungeahnte Tiefe von Gefühlen vorzudringen.
 
Ich denke, darauf kommt es an, in die Tiefe zu gehen, herauszuholen was in uns selbst steckt und nicht die Vorgaben eines anderen zu übernehmen, was meiner Meinung nach nicht funktioniert. Wobei Franz mit vollem Einsatz in seinem Seminar begleitet, ist, das aus uns herauszuholen, was in uns schon vorhanden ist.
Es hat mich in meine eigene Kraft, in eine nie gekannte innere Sicherheit geführt, und damit in die innere Freiheit.
Nichts ist so schlimm, dass man es nicht lösen kann, auch wenn es manchmal weh tut. Das ist sowieso nur kurz der Fall, und nichts ist schlimmer, als nicht zu fühlen.
 
Durchzuhalten und an mir zu arbeiten hat sich ausgezahlt denn . . .
 
. . . dann bleibt das Tier mit einem Ruck, mitten im Spazierengehen, mitten auf der Straße stehen und es sagt ganz laut zu sich: „Sicherlich gibt es mich: ICH BIN ICH!
 
Und so kam es . . . den Durchbruch, der ohne Vorarbeiten NIEMALS möglich gewesen wäre, brachte eine schamanische Reise bei Lars Köhne.

 

Îch bin Ich

 
...und plötzlich war MIR klar :

Sicherlich gibt es  MICH …
ICH BIN ICH
…mehr brauch ich nicht. Und wer das nicht weiss, ist dumm! Bumm.
 
Das zu spüren ist das Schönste, was ich je gefühlt habe.
Ich habe mich von vielem befreit, das nicht zu mir gehört hat, den Rollen die ich gespielt habe, den Vorgaben wie man zu sein hat. Ich brauche mich nicht mehr zu definieren und mich niemanden zu erklären, ich „weiss“ wer ich bin.
 
Heute bin ich erfüllt von Freude und Liebe zum Leben, die Energie fließt, die Kreativität sprudelt.
Heute erkenne ich die guten Seiten an dem was ich in der Vergangenheit falsch zu machen geglaubt habe, wie zum Beispiel das Pharmazie-Studium.
Heute weiss ich, dass diejenigen, mit denen ich in der Vergangenheit am meisten gehadert habe, meine grössten Lehrer waren.
Heute erscheint mir meine Kindheit wie eine perfekte Märchenwelt!
Ich weiss noch nicht, wohin mich mein Weg führen wird, aber das macht nichts, ich habe keine Angst mehr, ich habe Vertrauen zu mir und zum LEBEN, und ich weiss was ich will, auch wenn ich nicht weiss, ob es für mich durchführbar ist, das wird sich zeigen.
Mein Motto „wenn es so nicht geht, dann geht es anders“.
„Ich kann nicht“ habe ich durch „WIE kann ich" ersetzt (Zitat Franz)
Ich fühle mich das erste Mal seit langem wieder lebendig!
Ich nehme MICH an so wie ich bin.
Ich fühle was MIR wirklich wichtig ist.
Ich mache mich nicht mehr klein vor anderen und habe keine Angst vor der Grösse anderer, weil ich meine Grösse kenne.
Ich habe keine Angst vor meiner Grösse, weil ich weiss, dass diese Grösse in jedem Menschen steckt.
 
Heute kann ich von Herzen lieben und entscheiden wen ich liebe.
„Oh Gott , ER trägt pinkfarbene Crocs!!“
Na und? Das macht doch die Welt höchstens ein bisschen bunter und wer hat schon zu bestimmen was man trägt?!
Demnächst kauf ich mir auch welche! ;-)
 
Mittlerweile habe ich sogar Freude an der Arbeit in der Apotheke gefunden und sehe Sinn darin, Menschen individuell zu beraten, und für jeden, die für ihn beste Lösung zu finden.
Und mehr als 5 Minuten Zeit für einen Kunden aufbringen?
Das möchte ich ausserhalb der Apotheke verwirklichen, wobei das Herz meiner Arbeit die Craniosacrale Körper- und Tiefenarbeit ist. Es ist mir ein Anliegen, gemeinsam mit den Menschen, den für sie besten Weg zu finden.
 
Das Leben geht weiter, es ist nicht immer einfach, natürlich gibt es nicht so gute Tage und Tage, an denen die Unsicherheit und Zweifel zurückkommen und sich festsetzen möchten. Auch warten sicher noch einige Herausforderungen auf mich, aber wenn es einmal nicht so gut läuft, dann weiss ich wie ich mir selbst helfen kann!

 

Laubfrosch

 

 

Quelle: Bildausschnitte aus dem Buch "Das kleine ICH bin ICH" erzählt von
Mira Lobe, gemalt von Susi Weigel.
Erschienen 1972 im Verlag Jungbrunnen