Über mich - wie es dazu kam

Die Tradition der Heilkunst reicht in meiner Familie weit zurück. Bereits im 18. Jahrhundert widmete sich einer meiner Vorfahren der Heilkunst wie im Kittels Museum in Schumburg - Pientschin zu lesen ist:

Wer war Dr. Kittel
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Schon zu seinen Lebzeiten wurde er berühmt und nach dem Tod sogar legendär. Er stammte aus einer weit verzweigten Familie mit einer langen Tradition im Heilverfahren - Arzt wurde gleichfalls sein erstgeborener Sohn Josef Paul, die weiteren vier wurden Heil-praktiker und Apotheker.

Auch ich wuchs in einer Familie von Ärzten auf, ich selbst entschied mich für den Apothekerberuf, da das Berufsbild des Arztes nicht meinen Vorstellungen entsprach.

Von Anfang an war es mir wichtig, mich neben der Schulmedizin mit alternativen Heilmethoden zu befassen, so lernte ich die Homöopathie kennen, machte die Ausbildung zum Mineralstoffberater nach Dr. Schüssler und beschäftigte mich mit Vitaminen und Mineralstoffen im Zuge der Ausbildung zur Nährstoffapothekerin. Auch der seelische Aspekt schien mir wichtig, was mich dazu veranlasste mich verstärkt mit der menschlichen Psyche zu beschäftigen und einige Kurse zu besuchen die mir verhalfen besser auf meine Kunden eingehen zu können.
15 Jahre lang blieb ich dem Apothekerberuf treu, obwohl mir das heutige Berufsbild des Apothekers immer weniger zusagte, zu wenig Zeit für den Einzelnen, zu oberflächliche Betreuung.

"Geh Du vor", sagte die Seele zum Körper,
"auf mich hört er nicht. Vielleicht hört er auf Dich."

Seele Körper

"Ich werde krank werden, dann wird er Zeit für Dich haben."

Leider musste ich dies selbst erfahren. Nachdem meine Schulter zu schmerzen begann und ich das lange genug ignoriert hatte, wurde ich schliesslich im Jahr 2013 mit der Diagnose „frozen Shoulder“ arbeitsunfähig.
In dieser Zeit begann eine intensive Zeit der Selbsterfahrung und des Lernens. Ich lernte Methoden mit denen ich es schaffte durch meine Verzweiflung durchzugehen und wieder Mut zu fassen (www.restartlife.at). Schon in dieser Zeit stiessen schulmedizinische Behandlungsmethoden an ihre Grenzen. Ich entdeckte Craniosacrale Therapie, die mir mehr Erleichterung verschaffte als jedes Schmerzmittel.

Nach der Wiederaufnahme meiner Apothekentätigkeit beschloss mein Körper allerdings mir weitere Signale zu schicken und überraschte mich mit einer Kombination von Hashi-moto und Morbus Basedow.

Die Schulmedizin machte mir nicht viel Hoffnung wieder ganz gesund zu werden und sprach von Operation und lebenslangen Medikamenten. Gott sei Dank liess ich mich davon nicht überzeugen und begann nach alternativen Lösungen zu suchen, da die Medi-kamente mich nach längerer Einnahme mehr krank als gesund machten.
Durch Umstellung meiner Ernährungsgewohnheiten, Darmsanierung, gezielter Zufuhr von Nährstoffen, umfangreicher Selbsterfahrung mit Lernen von Zusammenhängen zwischen Körper und Seele schaffte ich es schliesslich gänzlich ohne Medikamente auszukommen.
In dieser Zeit waren auch Craniosacrale Behandlungen eine wertvolle Begleitung für mich, schafften mir Erleichterung, Erkennen von Zusammenhängen und halfen mir Blockaden aus dem Körper zu lösen.

Diese Methode hat mich so fasziniert, dass ich beschloss sie zum „Herzstück“ meiner Arbeit zu machen. Je tiefer ich in die Materie eindringe, desto mehr faszinieren mich die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben.
Zusätzlich habe ich noch einige andere Kurse besucht und lasse erlernte Methoden einfliessen, wenn es hilfreich ist.

Abschliessend kann ich sagen: die Schulmedizin möchte ich auf keinen Fall missen, rettet sie im Ernstfall doch Leben! Darüberhinaus bin ich froh zusätzlich nach anderen dauerhaften Lösungen gesucht und diese gefunden zu haben. Ich bin überzeugt davon dass es bei vielen Krankheiten „sanftere Lösungsmöglichkeiten“ gibt, die die Schulmedizin ergänzen, auch auf feinstofflicher Ebene.

 

Hirn und Herz in Balance